Auch wenn Armut nicht gerade mein Thema ist, möchte ich auch dieses Jahr den Blog Action Day supporten!
Als sehr Technik affiner Mensch lag es nahe, etwas über Projekte wie One Laptop per Child oder ähnliches zu schreiben. Nicht das ich diese Projekte nicht gut finden würde, ganz im Gegenteil, aber ich habe mich entschieden etwas zum Thema Armut zu schreiben, dass nun wirklich gar nichts mit Technik zu tun hat.

Was könnten Regierungen, zum Beispiel die Deutsche, tun um wirklich etwas gegen Armut zu unternehmen. Ideen gibt es da viele und jeder hat da so seine Theorien. Oft ist es aber so, dass Regierungen die entsprechenden Gelder nicht locker machen wollen, oder können. Nehmen wir Deutschland doch mal als Beispiel: Unser Finanzminister wollte einen ausgeglichenen Haushalt schaffen und hat angefangen zu sparen wo es geht. Dafür hat er meinen tiefsten Respekt, denn wenn die Finanzkriese nicht gekommen wäre, hätte er es zumindest bis zum Ende seiner Amtszeit sicher weiter erfolgreich durchgezogen. Also muss eine Quelle gefunden werden, die einen Betrag zusammenbringt mit dem man etwas bewegen kann, der aber nicht weh tut und die Bürger unseres Landes nicht unnötig belastet, sonst bekommt man keine breite Zustimmung! Das ist leider ein Fakt, denn alle finden es schlimm, dass es so viel Armut in der Welt gibt, wenn es aber an die eigene Tasche geht wollen viele dann doch nicht mehr mitmachen bei der Hilfe… Viele sind sich da dann doch selbst der nächste! Einigen würde es nicht weh tun, diese sind aber oft am wenigsten zu begeistern!

Also habe ich mir folgendes überlegt: Warum bringt man nicht die Summe auf, die unsere Regierungen verschwenden? Und wie man im aktuellen Schwarzbuch der Steuerzahler nachlesen kann, ist das genug Geld um wirklich etwas zu bewegen:

Seit Mitte der neunziger Jahre hatte Däke die jährliche Misswirtschaft immer auf ein und denselben Betrag von je 60 Milliarden D-Mark beziehungsweise 30 Milliarden Euro beziffert.

SZ

Rund 30 Milliarden Euro werden jährlich von Bund, Ländern und Gemeinden fehlinvestiert, so die Einschätzung von Karl-Heinz Däke.

Financeblogger

Cover Schwarzbuch 2008

Cover Schwarzbuch 2008

Und mal im Ernst: Mit solchen Beträgen könnten wir nachhaltig eine Menge verändern!

Und Deutschland ist hier ja nur ein Beispiel, solche Verschwendungen finden überall auf der Welt statt, wenn man dieses Geld sinnvoll in den Aufbau armer Länder investieren würde, bräuchte es deutlich weniger Armut zu geben. Und wir, als die kleinen Steuerzahler wären nicht mal weiter belastet, denn das Geld ist ja sowieso schon weg! Und dann wirklich für einen Zweck, den viele sicher gut finden würden.

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Blog Action Day 2008 – Poverty

Geschrieben am 15. Oktober 2008
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