Rund eine Woche nach dem ersten Veröffentlichungskandidaten ist die finale Version Slackware 12.2 fertig und steht zum Download bereit. Die älteste noch aktive Linux-Distribution legt wie gewohnt Wert auf Stabilität und Sicherheit und kommt mit Kernel 2.6.27.7, als huge- (unterstützt jeden Treiber des Kernels) und als angepasste generic-Variante. Als Desktop-Umgebungen sind XFCE 4.4.3 und KDE 3.5.10 dabei. Slackware 12.2 unterstützt HAL (Hardware Abstraction Layer), was dem Administrator gestattet, Anwender zu den Gruppen cdrom und plugdev hinzuzufügen. Diese können anschließend, plug und play sei es gedankt, zusätzliche Geräte wie USB-Sticks, Kameras, Festplatten etc. an den Rechner stöpseln, ohne Ahnung von (u)mount oder sudo zu haben.

Slackware 12.2 soll weitestgehend kompatibel zu den anderen Versionen 12.x sein, so dass ein Upgrade keine gravierenden Probleme bereiten sollte. In Slackware 12.2 sind die Binarys gegen die glibc v2.7 gelinkt, Apache (httpd) 2.2.10, PHP 5.2.8, Perl 5.10.0 und Python 2.5.2 enthalten. Weiterhin sind die Browser SeaMonkey 1.1.13 und Firefox in Version 3.0.4 sowie der eMail-Client Thunderbird 2.0.0.18 an Bord. In Slackware sind zwar mit Pidgin, Gimp, Gkrellm, GXine, Xchat und XSane einige GTK+-Anwendungen dabei, der Gnome-Desktop ist jedoch nicht enthalten und wird separat vom Dropline GNOME-Projekt bereitgestellt.

Alle Änderungen und Neuerungen sind im ChangeLog aufgeführt. Slackware 12.2 steht ab sofort zum Download auf verschiedenen Mirror Servern bereit.

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Geschrieben am 11. Dezember 2008
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1 Kommentar zu “ Slackware 12.2 ”

  1. [...] Via Linux Magazin und hochwald.net [...]