Mögliche Anwendungsbereiche für eine Online-Durchsuchung

Folgendes habe ich gerade bei Netzpolitik gefunden:

Als mögliche Anwendungsbereiche für eine Online-Durchsuchung sind weiter zu nennen:

  • die Fälschung von Zahlungskarten (hier stehen sämtliche Tatphasen - von der Datenerlangung über die Herstellung von Falsifikaten bis hin zu deren Gebrauch - in direktem Zusammenhang mit der elektronischen Datenverarbeitung. Die Tatbegehung findet international organisiert unter Nutzung modernster Technologien auf dem Gebiet der EDV statt)
  • der gesamte Bereich der organisierten Kriminalität, z.B. Geldwäsche, Terrorfinanzierung, gewerbsmäßige Steuerhinterziehung bzw. Drogenhandel
  • der Bereich des islamistischen Extremismus und Terrorismus (Das Betätigungsfeld der Islamisten im Internet reicht dabei von der Radikalisierung, Rekrutierung, Missionierung und Spendengeldsammlung bis hin zur Bildung von Netzwerken und der Bereitstellung bzw. dem Herunterladen von Bombenbauanleitungen, Bekennervideos und Videobotschaften.)
  • der Bereich der Internetkriminalität bzw. der Bekämpfung von Kinderpornografie
  • der Bereich der Produkterpressung (Androhung der Vergiftung von Lebensmitteln) bzw. der Erpressung von Großbetrieben und Konzernen (z.B. Bahn, Luftfahrtunternehmen).

gewerbsmäßige Steuerhinterziehungaha! Hier schon, aber bei der Vorratsdatenspeicherung nicht?  Ja ne, Herr Schäuble, iss klar!

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Joerg Hochwald

Ein Kommentar zu “ Mögliche Anwendungsbereiche für eine Online-Durchsuchung ”

  1. Joerg Hochwald aus Germany nutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 2.0.0.11 auf Windows Windows XP und meint am 3. Dezember 2007 um 16:06 Uhr (Permalink):

    Ich, jetzt verstehe ich: Wenn die uns natürlich alle mit dem Bundestrojaner durchsuchen, müssen Daten doch sicher auch gespeichert werden (Vorratsdatenspeicherung). Dann kann das ganze dann entsprechend auch wieder weiter verarbeitet werden…
    Moderne IT Systeme (Datawarehouse oder Datamining) machen sowas ja dann problemlos möglich.
    Und um die Kosten des speicherns muss sich die regierung ja auch keinen Kopf machen, das zahlen wir ja alle brav mit der Steuer mit. Und die, die es (noch) nicht tun, machen es dann wenn sie wegen “gewerbsmäßige Steuerhinterziehung” dran sind!

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