LTE Technologie

Von Joerg Hochwald • 3. Oktober 2009 • Keine Kommentare

Selten wird eine neue Technik verstanden, aber gerade das Beispiel Long Term Evolution (Auch als LTE bekannt) zeigt mal wider wie missverstanden Technologie sein kann.

Die beiden großen Anbieter planen LTE als Technologie dazu nutzen um die, leider immer noch, vorhandenen weißen Flecken im Bereich Internet Breitband Versorgung los zu werden. Weiße Flecken sind die Bereiche in denen kein/kaum Internet Breitband verfügbar ist. Ich persönlich wohne nicht in einem solchen weißen Fleck, aber wenn wäre ich glücklich wenn mir da geholfen werde würde ;-)

Klar kann man den meisten Telekommunikationsanbietern nicht trauen, aber würdet ihr euch nicht freuen, wenn ihr (endlich) einen, richtigen, Breitband-Zugang zum Internet haben könntet?

Ein klassisches Beispiel wie missverstanden LTE ist. Selbst, sogenannte, Experts in Wireless Broadband scheinen da so ihre Probleme zu haben:

Dass LTE überhaupt zur Überbrückung der letzten Meile in ländlichen Gebieten taugt, bestritt Bernd Schröder vom Beratungsunternehmen Brown-iposs, da je nach verwendeter Technik entweder die Indoor-Abdeckung oder die Reichweite mangelhaft sei. “Eine flächendeckende Versorgung auf Basis von LTE wird nicht klappen. Die Technik ist nur für den Mobilfunk geeignet.” Da zudem derzeit keine Endgeräte zur Verfügung stehen, helfe die Technik nicht, das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung zu erreichen. Ins gleiche Horn stieß eco-Vorstand Klaus Landefeld: “Wir begrüßen ein bundesweites Datennetz für mobile Anwendungen – aber es löst nicht das Problem der Breitband-Versorgung.

Na ja, genaugenommen ist es ja genau anders herum: LTE wird im ersten Step sicher nicht das klassische GSM/GPRS bzw. UMTS Netz ablösen, ganz im Gegenteil! Es ist sogar davon auszugehen, dass bei den meisten Anbietern im ersten Schritt nur Datendienste angeboten werden. Ich persönlich gehe davon aus, dass es sogar noch eine ganze Weile dauern wird bis es eine echte Integration der Netze (2/2.5G, 3G und LTE) geben wird. Dinge wie Handover zwischen den Netzen ist nicht so einfach zu realisieren.

Und mal ehrlich: Warum braucht man zur Versorgung von einigen (glücklicherweise) recht kleinen Punkten in Deutschland, sicher alles andere als eine „flächendeckende Versorgung“!

Richtig ist, dass es keine Endgeräte gibt, zumindest keine Telefone, einige Hersteller haben ja schon Modem Prototypen gezeigt. Im ersten Wurf wird es sicher nur Datengeräte geben. Im Moment sind die Datengeräte noch recht groß… Aber wer es zuhause als Breitband-Zugang nutzen will, der wird damit kein Problem haben. Wer trägt schon seinen Router zuhause rum und/oder will diesen mit aus dem Haus nehmen? Klar wäre es Verführerisch seinen Zugang immer dabei zu haben, aber darum geht es hier ja (noch) nicht.

Immerhin wäre ein Zugang mit um die 50 Mbps (Downlink), oder höher, sogar schneller als der den die meisten von uns derzeit haben. Abgesehen von einigen VDSL und/oder Kabel Kunden. Und Downlinks von 50 Mbps auf der Luftschnittstelle sollten bei LTE wohl kaum ein Problem sein!
Ganz im Gegenteil: Derzeit gehen die Hersteller und Anbieter davon aus, das es bis zu 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink mit Latenzzeiten unter 5 ms möglich sein werden. Gut, die Anbieter müssen dann natürlich den Traffic auch noch los werden.

Und die Anbieter müssen dann auch noch mal darüber nachdenken, ob man einem Kunden, dessen Haus mit LTE an das Internet angebunden ist, Nutzung von typischen Internet Diensten wie VoIP oder IM wirklich per AGB verbieten sollte. Das wäre sicher nicht gut, zumindest nicht für den Endkunden.

Quellen: Heise und Wikipedia

Palm Pre ab 13. Oktober exklusiv bei O2 [Updated]

Von Joerg Hochwald • 24. September 2009 • Keine Kommentare

Wie die Telefónica Tochter O2 Deutschland angekündigt hat, wird das Palm Pre Smartphone ab dem 13. Oktober in Deutschland erhältlich sein. Und zwar exkluv bei O2.

Palm Pre

Palm Pre

O2 bietet auch nicht Kunden die Möglichkeit das Telefon zu kaufen! Bedeutet also, dass das Smartphone ohne Provider (Net-Lock) kommen wird.

Update:
Das Gerät wird wohl 481 Euro kosten (Bei Kauf)
Vowe hat das mal schön vorgerechnet:

481 Euro will O2 im Ratenkauf (1 + 24 x 20) haben. O2 empfiehlt dazu einen Datentarif für 10 € im Monat, der 200 MB ungebremsten Traffic und danach GPRS enthält.

iPhone 3GS mit Display Problemen???

Von Joerg Hochwald • 18. August 2009 • Keine Kommentare

Wie die französische Tageszeitung La Provence berichte ist durch das berstende Disply eine iPhone 3GS ein jugendlicher verletzt worden. Der 17 jährige habe mit seiner freundin auf der Terasse gesessen, als ihr ca. 3 Monate altes iPhone anfing zu knistern. Als er das iPhone in die Hand nahm platzte das Display und ihm flog ein Splitter ins Auge, der jedoch schnell wieder entfernt werden konnte!

Laut La Provence gibt es beim Apple iPhone 3GS wohl Display Probleme!

Laut La Provence gibt es beim Apple iPhone 3GS wohl Display Probleme!

Laut La Provence Bericht habe sich das Display weiter zersplittert, wobei gelegentlich Bruchstücke herausgeschleudert worden seien. Nach Aussagen der beiden Jugendlichen sei zum Unfallzeitpunkt die Batterie nahezu leer gewesen, das Gerät auch nicht anderweitig aufgeheizt oder gar heruntergefallen.

Apple scheint das ganze heruntergespielt zu haben, der Jugendliche sprach davon, dass ihn der Apple Kundendienst nicht ernst genommen habe! Als La Provence dann nachfragte, räumte Apple dann wohl ein, dass es von einigen Kunden von überhitzten Batterien beim iPhone 3GS gehört habe. Diese Geräte würden zum größten Teil ausgetauscht. Von einem explodierenden iPhone habe man aber noch nie gehört, es müsse sich um einen Einzelfall handeln.

Laut einem weiteren Bericht der La Provence scheint es aber auch in Marseille einen ganz ähnlichen Vorfall gegeben zu haben: Ein Mann berichtet, dass sein iPhone 3GS während eines Telefonats quasi implodiert sei.

Weitere Problem mit dem iPhone 3GS Display auch in Marseille

Weitere Problem mit dem iPhone 3GS Display auch in Marseille

Also scheint es hier um mehr zu gehen, als um einen Einzelfall!!!

TomTom for iPhone

Von Ralf Berger • 17. August 2009 • 1 Kommentar

Die bekannte TomTom Navigation gibt es ab sofort auch für das Apple iPhone 3G und das iPhone 3GS. Die TomTom App kann ab sofort über den App Store von Apple heruntergeladen werden und kostet mit Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz rund 70 Euro. Für die Version mit Karten für Westeuropa werden rund 100 Euro fällig. Weitere Varianten mit Kartenmaterial für Australien, die USA und Kanada sowie Neuseeland gibt es ab 63 Euro.

TomTom auf dem iPhone by Golem

TomTom auf dem iPhone by Golem

TomTom für das iPhone nutzt die speziellen Fähigkeiten der Apple Mobile Hardware. So kann man die Software mit Tippen und Wischen auf dem Touchscreen bedienen. Mit dem iPhone 3GS macht TomTom sicher noch mal mehr Sinn, denn dank des Kompass ist es zügiger.

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Kontakte aus dem Adressbuch können als Ziele für das Routing benutzt werden. Auch die dynamische TomTom Routenberechnung IQ-Routes ist in der iPhone Version implementiert. Sie berechnet je nach Wochentag und Uhrzeit die zu diesem Zeitpunkt effizienteste Route. Anhand historischer Reisezeitinformationen werden dabei alle möglichen Faktoren berücksichtigt, die die Fahrt verzögern können.

Bild: Golem

O2 erlaubt VoIP im Mobilfunknetz

Von Joerg Hochwald • 17. August 2009 • Keine Kommentare

Als erster Anbieter in Deutschland erlaubt die Telefónica Tochter O2 das kostenlose bennutzen von VoIP (Voice over IP) Anwendungen in seinem Mobilfunk Netz.

Ab sofort kann als Skype & Co mit den Internet Packs von O2 gefahrlos genutz werden. T-Mobile hatte ja vor kurzem die Nutzung auch erlaubt, aber daran gleich Kosten gekoppelt und verlangt Monatlich 4,95 Euro!

O2 will mit dem Schritt “neue Maßstäbe im Bereich mobiles Internet” setzen, kündigt O2 Marketing-Chef Lutz Schüler an. Weite Teile in Deutschland seien mit HSDPA und Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s im Downstream versorgt.

Quelle: Golem

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