folgendes habe ich gerade bei Golem gefunden:

Bislang galt die Spieleschmiede id Software als treuer Unterstützer des Betriebssystems Linux, jetzt bestätigt Chefprogrammierer John Carmack frühere Hinweise: Künftige Spiele wie Rage werden aller Voraussicht nach nur für Windows und MacOS erscheinen.

Laut Linuxgames.com gibt es derzeit noch keine klare Entscheidung, ob die auf der neuen Engine “id tech 5″ basierenden Spiele wie Rage und ein weiteres Doom-Projekt eine eigene Linux-Version bekommen.

Meine Zahl des Tages: 281474974621696

Von Joerg Hochwald • 20. Januar 2009 • 6 Kommentare

Wenn man als System-Administrator mal so auf seinen Systemen herumsucht findet man doch immer wieder etwas lustiges! Hin und wieder findet man auch Dinge, die einem so richtig schocken:

josh@zoom: ls -la kcore
-r-------- 1 root root 281474974621696 2009-01-20 15:34 kcore

josh@zoom: du -h kcore
4.0T kcore

Um muss zugeben, ich habe einen moment gebraucht um die Zahl im Kopf zusammen zu bauen. Dann habe ich mich aber sofort angefangen zu wundern! Vor allem da das System weder über 4TB Speicher, noch über 4TB Platten verfügt!!!

Slackware 12.2

Von Ralf Berger • 11. Dezember 2008 • 1 Kommentar

Rund eine Woche nach dem ersten Veröffentlichungskandidaten ist die finale Version Slackware 12.2 fertig und steht zum Download bereit. Die älteste noch aktive Linux-Distribution legt wie gewohnt Wert auf Stabilität und Sicherheit und kommt mit Kernel 2.6.27.7, als huge- (unterstützt jeden Treiber des Kernels) und als angepasste generic-Variante. Als Desktop-Umgebungen sind XFCE 4.4.3 und KDE 3.5.10 dabei. Slackware 12.2 unterstützt HAL (Hardware Abstraction Layer), was dem Administrator gestattet, Anwender zu den Gruppen cdrom und plugdev hinzuzufügen. Diese können anschließend, plug und play sei es gedankt, zusätzliche Geräte wie USB-Sticks, Kameras, Festplatten etc. an den Rechner stöpseln, ohne Ahnung von (u)mount oder sudo zu haben.

Slackware 12.2 soll weitestgehend kompatibel zu den anderen Versionen 12.x sein, so dass ein Upgrade keine gravierenden Probleme bereiten sollte. In Slackware 12.2 sind die Binarys gegen die glibc v2.7 gelinkt, Apache (httpd) 2.2.10, PHP 5.2.8, Perl 5.10.0 und Python 2.5.2 enthalten. Weiterhin sind die Browser SeaMonkey 1.1.13 und Firefox in Version 3.0.4 sowie der eMail-Client Thunderbird 2.0.0.18 an Bord. In Slackware sind zwar mit Pidgin, Gimp, Gkrellm, GXine, Xchat und XSane einige GTK+-Anwendungen dabei, der Gnome-Desktop ist jedoch nicht enthalten und wird separat vom Dropline GNOME-Projekt bereitgestellt.

Alle Änderungen und Neuerungen sind im ChangeLog aufgeführt. Slackware 12.2 steht ab sofort zum Download auf verschiedenen Mirror Servern bereit.

Mehr auch bei Golem!

Domino Upgrade Projekt

Von Ralf Berger • 9. November 2008 • 1 Kommentar

Wir haben gerade ein Projekt erfolgreich hinter uns gebracht: Upgrade von Domino Servern mit Umzug auf eine neue Hardware Plattform usw. Das war mein erstes richtiges Lotus Projekt und ich muss zugeben, dass ichvon dem einfachen vorgehen extrem positiv angetan bin!

Ich bin ja sonst mehr in der typischen Microsoft Welt mit Exchange usw. zuhause, aber bei einem Upgrade sollte sich Microsoft mal eine wirklich große Scheibe abscheiden… Aber dazu später mehr.

Beim Upgrade ging es darum, mehrere hundert User von einem Domino 6.5 auf 3 fetten Solaris Servern auf die neue Version 8 auf Linux umzuziehen. Das ganze in einem relativ kleinen Zeitfenster! Joerg Hat ja schon mehrere solche Projekt gemacht und diese Erfahrung hat sich natürlich auch ausgezahlt. Aber die Enduser haben von dem ganzen Umzug kaum etwas mitbekommen!

Hier eine grobe Übersicht über das vorgehen:

  • User abmelden danach die Server stoppen
  • User Daten von den alten auf die neuen Server übertragen (Kopieren)
  • Konfigurationen von den alten auf die neuen Server übertragen (kopieren)
  • Die alten Solaris Server vom Netz nehmen
  • Die neuen Linux Serevr unter den gleichen Infos ans Netz bringen
  • Die Datenbanken einfach mit den neuen Templates versehen.

Das war es :)

Zugegeben, dass ganze habe ich extrem zusammengeasst, denn von vielen Dingen die da durchgeführt wurden habe ich einfach zu wenig Plan! Aber wer mal ein Exchange Release angehoben hat, der wird mir zustimmen, dass es bei weitem nicht so einfach! Ganz im Gegenteil!

Und gerade beim Thema Exchange durft ich ja schon eine Menge Erfahrungen sammeln: Seit der Version 5.5 von Exchange durfte ich alles bis zur aktellen 2007 schon mal machen. Und einfach war es fast nie. auch ist es selten wirklich einfach.

Was ich aber am coolsten an Domino finde: Das Clustering ist ja der Hammer! Joerg hat mir damit schon immer in den Ohren gelegen, aber wie einfach das ganze ist: Das basiert ja nicht mal auf Betriebsystem Ebene, sondern nur auf Anwendung Level, also recht weit oben im OSI Modell! Ohne irgendwelche Tools usw. absolute Weltklasse!

Ich bin mal gespannt, als nächstes steht sie Einführung vom IM (Sametime) und Quickr an, ich hoffe, das ist auch so einfach :) Zumal ich damit noch viel weniger Erfahrung habe, bis jetzt!

Wikipedia wechselt zu Ubuntu

Von Joerg Hochwald • 12. Oktober 2008 • Keine Kommentare

Wikipedia möchte auf seinen knapp 400 Webservern das Betriebsystem auf Ubuntu Linux 8.04 LTS vereinheitlichen.

Im Moment laufen die Server von Wikipedia mit Red Hat Linux 9 und verschiedenen Fedora Versionen. Dieser Distributions Zoo macht die Pflege der Server natürlich nicht einbfacher, denn die Server sind verteilt und das für die Pflege zustandige Team besteht auf 5 Personen. Aus diesem Grund möchte Wikipedia nun alle gut 400 Server auf Ubuntu Linux 8.04 LTS umzustellen.

Der Wechsel zu Ubuntu Linux 8.04 LTSMacht die Administration und Pflege unserer Server einfacher“, so Brion Vibber vom Wikipedia Vorstand. “Wir haben beschlossen, dass wir auf etwas standardisieren wollen.

Der Löwenanteil der Server steht in einem Datencenter in Tampa Forida (USA), weitere stehen in Rechenzentren in Südkorea und Amsterdam, Holland. “Mit der Umstellung wird definitiv vieles einfacher” so Brion Vibber weiter. Dabei denkt er an leichter durchführabre Massenupgrades und dass die Datenzentren wie eine Einheit verwaltet werden können. “Wir können überall die gleiche Kombination laufen lassen und sie macht überall das gleiche“, zudem läuft überall die selbe Software.

Ich persönlich finde, dass Ubuntu Linux 8.04 LTS sicher keine schlechte Wahl ist! Gerade für ein Projekt wie Wikipedia, denn dank des 5 Jahres ist die 8.04 LTS Supported bis 2013.

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