Posts Tagged: Open Source


9
Dec 08

Microsoft Oxite

Microsoft hat auf seiner CodePlex-Site unter dem Codenamen Oxite die Alpha-Version eines Open-Source-Content-Management-Systems zum Download bereitgestellt. Oxite steht unter der Microsoft Public License, einer der beiden auch von der Open Source Initiative anerkannten offenen Lizenzen des Softwareriesen.

Laut Microsoft soll Oxite eine “tragfähige Grundlage bilden, auf der Anwender aufbauen können“. Oxite ermöglicht unter anderem Pingback, Trackback, anonyme Kommentare oder lediglich solche von registrierten Nutzern (optional auch mit Moderation), unterstützt Gravatare, RSS-Feeds sowie die MetaWebLog API und bringt ein Administrationstool sowie eine Site-Suchfunktion mit. Ein typisches Blogging System!

Aber Microsoft erhebt den Anspruch, Oxite eigne sich allerdings auch dazu wirklich große Websites aufzubauen. Dafür ließe sich Oxite entsprechend anpassen.

Mit Sharepoint hat der Riese auf Redmond zwar ein echtes Content Management im Angebot, aber da es viele offene Alternativen gibt die immer erfolgreicher werden, scheint der Konzern den Bedarf zu sehen eine eigene offene Alternative anzubieten. Scheinbar ist der Druck von Alfresco und Co. wirklich bis nach redmond durchgedrungen.


4
Nov 08

Das CMS webEdition wird Open Source

Gute Nachrichten:

Das Content Management System webEdition wurde seit der Einführung im Jahr 2001 als Lizenzsoftware vertrieben. Nach Aussage des Herstellers Living-e AG wurden insgesamt über 50.000 Lizenzen vor allem im deutschsprachigen Raum verkauft. Das ist nun Geschichte, denn seit gestern ist webEdition 6 offiziell als Open Source freigegeben.

via T3N

Und das jetzt, wo ein Kunde damit ein Projekt machen möchte. Dann spart er eine Menge Geld! Geld das er nun sinnvoll investieren kann, zum Beispiel in Consulting Leistung von mir ;-)


2
Oct 08

Sun bringt Open-Source Identity- und Access-Management

Mit OpenSSO Enterprise veröffentlicht Sun eine Software zum Identitätsmanagement (IDM), die durch ein Single Sign-On (SSO) Verfahren unternehmensweit den Zugriff auf Webapplikationen regeln soll.

OpenSSO Enterprise ist eine Weiterentwicklung der Sun Produkte Access Manager und Federation Manager und soll es Nutzern erlauben, durch eine einmalige Anmeldung Zugriff auf verschiedene Webapplikationen zu erhalten. Durch den eingebetteten Verzeichnisserver will Sun eine schnelle Installation ermöglichen, ohne ein eigenständiges Verzeichnis aufbauen zu müssen. Zudem enthält die Lösung einen Security Token Service, der sich auch in Software anderer Anbieter integrieren lassen soll.

Neben OpenSSO Enterprise ist auch ein Express-Build erhältlich, das in kürzeren Abständen neue Features integrieren soll. Express-Build ist also ideal für alle, die wie ich, viel Identitätsmanagement (IDM) herum experimentierenund immer auf neue Features aufbauen bzw. angewiesen sind.
Ich werde mir die  auf jeden Fall mal ganz in Ruhe ansehen, den die Access Manager und Federation Manager Lösungen habe ich mir vor einiger Zeit schon mal angesehen und fand diese garnicht schlecht.

Mehr auch bei Heise und Golem.


2
Oct 08

GIMP 2.6

Mit der Veröffentlichung der ersten stabilen Version von GIMP 2.6 haben die Entwickler ein weitgehend überarbeitetes Programm vorgestellt, das sich vor allem auf eine einfachere Bedienung und neue Funktionen konzentriert. Die für die Applikation wohl größte Änderung ist der Einsatz der GEGL Bibliothek (Generic Graphics Library). Das von den GIMP Developern initiierte Framework ist vollkommen von GIMP abgekoppelt und kann nicht nur in diesem, sondern auch in anderen Anwendungen genutzt werden. Zu den Stärken von GEGL gehört die Unterstützung von 16-Bit-Ganzzahl- und 32-Bit-Fließkomma-Farbtiefen. Darüber hinaus arbeitet die Bibliothek nicht-destruktiv und unterstützt auch die Formate diverser Kamera-Hersteller. Primär wird GEGL in GIMP für Farboperationen eingesetzt, die nun nach Angaben der Programmierer intern fast vollständig auf das neue Framework aufsetzen.

Doch nicht nur interne Funktionen der Grafikapplikation wurden überarbeitet. Einen weiteren Schwerpunkt hat das Team auf die Benutzbarkeit von GIMP gelegt. So wurde die die Toolbox-Menübar aus GIMP komplett entfernt und die Funktionen in das Bildfenster integriert. Damit die Anwender beim Start weiterhin Zugriff auf die Funktionen der ehemaligen Toolbox haben, wurde ein leeres Bildfenster eingeführt. Das Fenster kann auch dazu genutzt werden, neue Bilder zu öffnen.

Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Fassung von GIMP gehört die Möglichkeit, auch außerhalb der Bildgrenzen zu zeichnen. Damit soll es in GIMP 2.6 bei starker Vergrößerung einfacher sein, Randbereiche eines Bildes zu bearbeiten. Ferner ist es möglich, bereits geschlossene Docks wieder zu öffnen und Tabs zu sperren, um eine versehentliche Verschiebung zu verhindern.

Mehr auch bei Golem und ZDW