Blogpost über UMTS und 4G

Von Joerg Hochwald • 7. November 2008 • Keine Kommentare

Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen etwas über die aktuelle UMTS Technik und deren Zukunft (4G) zu schreiben. Immerhin habe ich derzeit doch recht gute Kontakte in diesem Bereich ;-)

Und wegen eines aktuellen Themas das mich persönlich extrem interessiert, werde ich das wohl jetzt mal in Angriff nehmen… gerade das Thema 4G!!! Immerhin durfte ich das sogar schon mal ausprobieren und wie ich gerade eben erfahren habe: Ich darf sogar was drüber schreiben!

Interessanter vergleich:

Blackberry Storm vs. iPhone 3G vs. T-Mobile G1

Blackberry Storm vs. iPhone 3G vs. T-Mobile G1

T-Mobile G1 Apple iPhone 3G Blackberry Storm
Abmessungen 11,7 x 5,5 x 1,6 cm 11,5 x 6,2 x 1,2 cm 11,2 x 6,1 x 1,3 cm
Display-Größe 3,2 Zoll 3,5 Zoll 3,25 Zoll
Bedienung Touchscreen, QWERTY-Tastatur, Trackball, Navigationstasten – keine Unterstützung für Multitouch-Gesten Touchscreen, Home-Taste, Unterstützung von Multitouch-Gesten Touchscreen mit ClickThrough-Eingabetechnik, Unterstützung für Multitouch-Gesten, vier mechanische Tasten unterhalb der Anzeige
Kamera 3,2 Megapixel, keine Video-Aufzeichnung 2,0 Megapixel, keine Video-Aufzeichnung 3,2 Megapixel, Foto-LED, Video-Funktion
Wireless Quad-band GSM, Dualband UMTS, WLAN, Bluetooth – keine Unterstützung von A2DP Quad-band GSM, Tri-band UMTS/HSDPA, WLAN, Bluetooth – keine Unterstützung von A2DP Quad-band GSM, Single-Band UMTS/HSDPA, Dual-Band CDMA, kein WLAN, Bluetooth mit A2DP
Beschleunigungs-sensor ja ja ja
GPS ja ja ja
Karten Google Maps mit Satelliten-Ansicht, Verkehrslage und Streetview; integrierter Kompass richtet die Darstellung an die Blickrichtung aus Google Maps mit Satelliten-Ansicht und Verkehrslage; kein Streetview Google Maps mit Satelliten-Ansicht, kein Streetview, optionale Navigations-Anwendungen
Speicher MicroSD-Kartenslot mit Unterstützung von MicroSDHC-Karten, 1-GByte-Karte im Lieferumfang enthalten 8 GByte oder 16 GByte, kein Slot für Speicherkarten 128 MByte, Slot für MicroSDHC-Karten bis 16 GByte, 1-GByte-MicroSD-Karte im Lieferumfang enthalten
E-Mail Push Google Mail, POP3, IMAP, kein Exchange POP3, IMAP, Exchange POP3, IMAP, Exchange, OWA, Domino, GroupWise
Synchronisation über das Handy-Netz über iTunes via USB am Rechner, mit Exchange auch über das Handynetz lokal mit mitgelieferter Software, mit Blackberry Enterprise Server auch übers Netz
Visual Voicemail bislang nicht bekannt ja nein
Integrierter Musikshop Amazon MP3 Store iTunes Store nein
Applikationen 3. Anbieter Android Market: Software-Development-Kit (SDK) für Entwickler, keine Überprüfung der Software durch Google iTunes Application Store: Apple überprüft alle Anwendungen; alternativ mit geknackter Firmware (”Jailbreak”) auch Installation nicht signierter Anwendungen Blackberry App Center: SDK für Entwickler verfügbar
MMS ja nein ja
Copy & Paste ja nein ja
Sprachwahl ja nein vermutlich ja (QWERTZ-Tastatur-Layout ist einstellbar)
3,5-Millimeter-Klinkenbuchse nein ja ja
Austauschbarer Akku ja nein ja
US-Preis 179 $ mit Zweijahresvertrag 199 $ (8 GByte) bzw. 299 $ (16 GByte) mit Zweijahresvertrag steht noch nicht fest
Tarife (USA) 35 $ im Monat für Flatrate für Internet, E-Mail, SMS und Hotspots; alternativ 25 $ im Monat für Internet, E-Mail, Google Talk und 400 Nachrichten (SMS, MMS, Instant Messenger); 1 GByte Traffic pro Monat 30 $ bzw. 45 $ im Monat für Datenflatrate, 200 SMS kosten 5 $, 1500 SMS kosten 15 $, unbegrenzte SMS für 20 $ steht noch nicht fest

Via cnet.de

Asus bringt Eee PC mit integriertem UMTS-Chip

Von Joerg Hochwald • 29. September 2008 • Keine Kommentare

Asus will seinen Eee PC 901 mit einem HSDPA-fähigen UMTS-Chip ausstatten. Erste Geräte sollem bereits im Oktobers auf den kommen. Vorerst nur in UK, ein Termin für den deutschen Markt gibt es noch nicht.

Asus gibt an, das der verwendete UMTS-Chip eine maximale Verbindungsgeschwindigkeit von 7.2 MBit/s im Downstream und bis zu 2.0 MBit/s Upstream. WLAN  wird es weiterhin geben und dann sogar , je nach Ausstattung, mit 802.11n.

Was sich sonst noch ändern wird, ist derzeit noch nicht bekannt!

VoIP over UMTS, why not?

Von Joerg Hochwald • 25. September 2008 • 24 Kommentare

Vor einiger Zeit habe ich meine Telefon Anlage gegen einen Cisco Router mit CallManager Express (Unified Communications Manager Express) ausgetauscht. Extern nutze ich VoIP zwar nur recht wenig und selten, aber mir gin es darum intern alles auf IP-Telefone zu migrieren. Als Endgeräte kommen verschiedene 79XX Telefone von Cisco und das Cisco IP Communicator (SoftPhone) zum Einsatz.

Jetzt lag es natürlich nahe, das ganze auch mal via VPN zu verwenden: Von Zuhause via DSL, aus dem WLAN Hotspot usw. war alles kein Problem!

Gestern wollte ich mich in einen ConfCall einwählen, leider hatte ich meinen BlackBerry im Büro liegen lassen (Ja, soll vorkommen), also dachte ich mir: Du hast du eine HSDPA Karte im Notebook, starte doch einfach mal das VPN, dann das Softphone, mal sehen was passiert. Ich muss zugeben, dass ich doch irgendwie skeptisch war, aber siehe da: So schlecht ist das gar nicht. Ganz im Gegenteil!

Abgesehen von einigen kleinen Anfansschwierigkeiten funktionierte es wirklich gut und ich habe über 30 Minuten ohne Verbindungsabbruch durchgestanden. Hin und wieder hatte ich einen kurzen und leichten Hall und auch mal ein kurzes Kratzen, aber es war absolut erträglich! Ein anderer teilnehmer hat ständig mit Papier geraschelt, dass was schlimmer!

Anfangs hatte ich den default Codec (G.711) geladen, das machte weniger Spass! Ich hatte extrmes Echo und Krachen in der Leitung. Ich bin mir nicht sicher, ob es an der Latenz lag, oder der Durchsatz der Verbindung nicht gereicht hat, das werde ich bei Gelegenheit noch mal probieren.
Nach dem wechsel des Codecs auf G.729 war die Verbindung viel besser und abgesehen von einigen kleinen Kratzgeräuchen absolut akzeptabel!

Da dieser ConfCall für mich extrem wichtig war, habe ich mich nicht getraut nebenher noch irgendwas anderes zu machen, weder mailen noch surfen. Da swerde ich aber in kürze auch mal versuchen, mal sehen was meine Verbindung so hergibt.

Ich möchte natürlich nicht verschweigen, dass ich ein recht gutes Bluetooth Headset verwendet habe, ob das ganze so gut gewesen wäre via eingebautem Lautsprecher/Micro… Glaube ich eher nicht!

Nun zu den Kosten: Mein Mobil Tarif hat jede Menge Inklusiv-Volumen, dass habe ich auch noch nie ausgeschöpft, aber es hat mich natürlich interessiert wieviel dieser Conf Call verbraucht hat:

  • Das Gespräch dauerte etwas länger als 35 Minuten und ich lt. meinem Provider habe ich etwas mehr als 12 MB verbraucht.

Vor einiger Zeit habe ich mal einige Skype Gespräche mitgeschnitten um diese mit WireShark zu analysieren, da braucht selbst Skype mehr an Traffic (bei Telefonaten!!!).

Wer also eine UMTS und VOIP Flatrate hat, der kann unter Umständen eirklich eine Menge Sparen, wenn er die nötige Infrastruktur hat!

Wichtig dabei:

  • Immer das Kleingedruckte des Providers genau zu lesen: Nicht alle erlauben VoIP Nutzung via UMTS bei allen Optionen.
  • Aud den richtigen Codec achten! G.723, oder G.729 brachen deutlich weniger Bandbreite als der verbreitete G.711 Codec.
  • VoIP ist nicht wirklich sicher, zumindest nicht von Hause aus. Am besten also immer einen Tunnel aufbauen und via Tunnel telefonieren. Das braucht zwar zusätzlich etwas Bandbreite, bringt aber Sicherheit!

HTC Touch HD (updated)

Von Joerg Hochwald • 16. September 2008 • Keine Kommentare

HTC hat ein neues Smartphone vorgestellt, nach Meinung von HTC die absolut ultimative Entertainment- und Surf-Maschine ist. HTC begründet das durch das 3.8″ Display dass eine WVGA Auflösung mit 480 x 800 Pixeln hat. Dadurch soll sich der Touch HD besonders gut für das mobile Internetsurfen eignen. Da das große Display alleine allerdings nicht viel bringt, verbaut HTC im Touch HD auch eine schnelle Verbindung zum Web: Neben WLAN nach IEEE 802.11 b/g auch einen schnellen UMTS-Chip nach HSDPA und HSUPA Standard.

Und noch eine Funktion soll das Surferlebnis verbessern: Ein integrierter Beschleunigungssensor erkennt, wenn der Anwender den Touch HD um 90 Grad dreht. Der Bildinhalt erscheint danach im Breitbildformat, Anwender des Apple iPhone kennen das ha schon.

Der eingebaute Musik- und Video-Player versteht MP3, WMA und AAC sowie diverse Videoformate, zusätzlichbringt das Touch HD auch eine hochauflösenden 5 Megapixeln Kamera mit Autofokus mit.

Die Soundausgabe des Players kann über 3 Wege erfolgen:

  1. die internen Lautsprecher
  2. den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für Kopfhörer
  3. und dank integriertem A2DP Funk-Chip in Stereo Bluetooth

Das Touch HD wird mit Windows Mobile Version 6.1 kommen. Als Prozessor wird ein Qualcomm MSM 7201A mit 528 MHz verwendet. mit 288 MByte RAM und MicroSD Slot sollte also auch Speicherhungrigen Anwendungen, oder großen Audiosammlungen nicht mehr viel im Wege stehen.

Update:
Golem hat heute einen Testbericht veröffentlicht.